KI-generiertes Symbolbild
Eine Gruppe auf RideTree erstellen – Schritt für Schritt
Eine eigene Motorradgruppe auf RideTree ist der ideale Ausgangspunkt, wenn du regelmäßig mit Freunden unterwegs bist, neue Mitfahrer aus deiner Region kennenlernen oder einen bestehenden Motorradclub digital organisieren möchtest. Beim Erstellen der Gruppe kannst du nicht nur Name und Standort festlegen, sondern auch bestimmen, wie neue Mitglieder beitreten dürfen, welche Ausfahrtsregeln gelten und wie deine Gruppe nach außen präsentiert wird.
1. Neue Gruppe anlegen

Öffne zunächst den Bereich „Gruppen“ auf RideTree. Dort findest du neben der Kartenansicht den Button „Gruppe erstellen“. Über diesen gelangst du direkt zum Formular für eine neue Gruppe.
Bevor du startest, lohnt es sich, kurz zu überlegen, wofür deine Gruppe stehen soll. Eine regionale Feierabendrunde benötigt beispielsweise andere Informationen als ein überregionaler Motorradclub oder eine Gruppe für gemeinsame Reiseenduros-Touren.
2. Die Grunddaten deiner Gruppe eintragen
Im Bereich „Grunddaten“ legst du die wichtigsten Informationen fest. Besonders wichtig ist zunächst ein aussagekräftiger Gruppenname. Er sollte möglichst eindeutig sein und anderen Motorradfahrern bereits einen ersten Eindruck davon vermitteln, worum es in deiner Gruppe geht.
In der Beschreibung kannst du anschließend etwas ausführlicher erklären, wen ihr sucht und welche Art von Motorradtouren oder gemeinsamen Aktivitäten ihr plant. Sinnvolle Informationen sind beispielsweise die bevorzugte Region, der Fahrstil, typische Tourlängen oder ob Anfänger ausdrücklich willkommen sind.
Beim Standort kannst du eine Stadt beziehungsweise einen zentralen Ort auswählen. Alternativ lässt sich – sofern dein Gerät dies unterstützt – der aktuelle Standort über die GPS-Funktion verwenden. Der Standort hilft anderen Nutzern dabei, passende Gruppen in ihrer Umgebung zu entdecken.

3. Festlegen, wie neue Mitglieder beitreten können
Als Gruppenadmin entscheidest du selbst, wie der Beitritt funktionieren soll.
Bei einer offenen Gruppe können interessierte Nutzer unmittelbar beitreten. Diese Variante eignet sich besonders für lockere regionale Gruppen, die unkompliziert neue Motorradfahrer kennenlernen möchten.
Alternativ kannst du festlegen, dass ein Admin oder Moderator jede Beitrittsanfrage bestätigen muss. Das ist sinnvoll, wenn du zunächst einen Blick auf neue Mitglieder werfen möchtest oder deine Gruppe bewusst etwas persönlicher halten willst.
4. Sichtbarkeit der Gruppe bestimmen
Auch die Sichtbarkeit lässt sich direkt bei der Erstellung einstellen.
Eine öffentliche Gruppe erscheint in der Gruppenübersicht und auf der Gruppenkarte von RideTree. Dadurch kann sie von anderen Nutzern gefunden werden und eignet sich besonders gut, wenn ihr neue Mitglieder gewinnen möchtet.
Eine private Gruppe wird dagegen nicht öffentlich gelistet und ist nur über den direkten Gruppenlink erreichbar. Diese Einstellung bietet sich beispielsweise für einen festen Freundeskreis oder eine bereits bestehende geschlossene Motorradgemeinschaft an.
Zusätzlich kannst du festlegen, ob die Mitgliederliste für alle sichtbar sein soll. Wird diese Option deaktiviert, können nur Mitglieder der Gruppe die vollständige Mitgliederliste einsehen.
5. Gemeinsame Ausfahrtsregeln festlegen

Ein besonders hilfreicher Bereich sind die Ausfahrtsregeln der Gruppe. Sie dienen als gemeinsame Orientierung für zukünftige Touren und werden auf dem Gruppenprofil angezeigt.
Hier kannst du beispielsweise hinterlegen, ob Schutzkleidung vorausgesetzt wird, versetztes Fahren gewünscht ist oder ein Intercom empfohlen wird. Auch Angaben zur gewünschten Tempolimit-Toleranz lassen sich hinterlegen.
Darüber hinaus kannst du Regeln zum Verhalten innerhalb der Gruppe definieren – beispielsweise, ob Wheelies oder Burnouts erlaubt sind, ob innerhalb der Gruppe möglichst nicht überholt werden soll oder ob die Tour für Fahrer mit Sozius geeignet ist.
Auch organisatorische Punkte können direkt geklärt werden. Dazu gehören beispielsweise ein voller Tank vor der Abfahrt oder die Angabe, wie viele Minuten vor Tourbeginn sich alle Teilnehmer am Treffpunkt einfinden sollten.
Bestehen darüber hinaus eigene Regeln, kannst du zusätzliche individuelle Ausfahrtsregeln hinterlegen.
Wichtig bleibt dabei: Jeder Motorradfahrer ist selbst für sein Verhalten im Straßenverkehr verantwortlich. Die innerhalb einer Gruppe angegebenen Regeln ersetzen weder die Straßenverkehrsordnung noch die persönliche Verantwortung der Teilnehmer.
6. Avatar und Gruppenbanner hinzufügen
Mit passenden Bildern bekommt deine Gruppe einen deutlich höheren Wiedererkennungswert.
Der Avatar wird als kompaktes Gruppenbild verwendet und sollte daher auch in kleiner Darstellung gut funktionieren. Dafür eignet sich beispielsweise ein Gruppenlogo, ein Motorradmotiv oder ein charakteristisches Foto.
Das Banner bildet den visuellen Hintergrund beziehungsweise das Titelbild des Gruppenprofils. Besonders gut funktionieren breite Landschaftsaufnahmen, ein gemeinsames Gruppenfoto oder ein Motorradmotiv von einer typischen Ausfahrt. RideTree empfiehlt dafür ungefähr ein Format von 1600 × 400 Pixeln.

7. Social-Media-Kanäle verknüpfen

Wenn deine Gruppe auch außerhalb von RideTree aktiv ist, kannst du verschiedene Social-Media-Kanäle direkt hinterlegen. Unterstützt werden unter anderem Instagram, TikTok, X, Facebook, YouTube, Strava und WhatsApp.
Je nach Plattform kannst du den Benutzernamen oder einen vollständigen Link eintragen. So finden interessierte Mitglieder schnell die weiteren Kanäle deiner Community.
Du musst allerdings nicht überall vertreten sein. Hinterlege am besten nur die Plattformen, die tatsächlich gepflegt werden.
8. Gruppe erstellen und anschließend vervollständigen
Sind alle gewünschten Angaben gemacht, kannst du die Einrichtung über „Gruppe erstellen“ abschließen.
Damit ist allerdings nur die Grundlage geschaffen. Eine attraktive Gruppe lebt anschließend von aktuellen Informationen und gemeinsamen Aktivitäten. Ergänze deshalb nach der Erstellung beispielsweise Gruppenregeln, Ankündigungen, gemeinsame Termine, Ausfahrten oder interessante Motorrad-Spots.
Gerade zu Beginn lohnt es sich außerdem, eine kurze Begrüßung oder einen ersten Beitrag zu veröffentlichen. Neue Mitglieder erkennen dadurch sofort, dass die Gruppe aktiv betreut wird.
Du musst beim Erstellen einer Gruppe noch nicht jedes Feld vollständig ausfüllen. Name, Beschreibung und Standort sollten möglichst aussagekräftig sein, viele weitere Einstellungen lassen sich jedoch
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